Albert-Schweitzer-Realschule Remscheid-Lennep

 

Klassenfahrt nach

Bitburg

März 2009

Das Jugendhotel 

 

 

 

 

 

 

Auf geht´s!

 

Als sich am Montagmorgen die Klassen 8a und 8d gegen 9:15 auf dem Busparkplatz vor der Schule zusammenfanden, waren natürlich schon alle sehr aufgeregt und freuten sich auf die gemeinsame Zeit.

Viele hatten riesige Koffer dabei und es gab schon Bedenken, ob das ganze Gepäck in den Reisebus passte.

Gegen 9:30 traf schließlich der Bus (Doppeldecker) ein und da war es natürlich keine Frage, dass jeder so schnell wie möglich versuchte sein Gepäck in den Laderaum zu bekommen.

Nach einiger Zeit hatte der Busfahrer es dann doch geschafft die ganzen Koffer im Laderaum zu verstauen und die Fahrt konnte beginnen.

Schließlich hatte jeder auch seinen Platz im Bus gefunden.

Nach einigen Minuten Fahrt machte der Busfahrer(dessen Namen wir leider nicht mehr wissen) eine kleine Durchsage wie wir uns im Bus zu verhalten haben.

Nach ca. 2 Stunden kamen wir schließlich in Bitburg an und dort ging das Chaos wieder los, denn jeder versuchte möglichst schnell seinen Koffer wiederzufinden. Aber auch das meisterten wir.

Einige Zeit standen wir unschlüssig vor der Jugendherberge. Doch nach ein paar Minuten kamen auch schon Frau Münscher und Herr Sterz mit den Schlüsseln und den Zimmerverteilungen.

Doch jetzt kam für viele mit den riesigen Koffern schon das nächste Problem…die Treppen… denn unsere Etage lag im 2.Stock und es gab leider keinen Aufzug, aber es half Alles nichts, jeder musste wohl oder übel seinen Koffer hoch tragen. Als wir dann das Zimmer betraten, waren wir sehr erleichtert. Zumindest unser Zimmer war sehr schön. Nun packten wir aus und freuten uns darüber, dass es bald Essen gab, denn wir hatten schon ziemlichen Hunger. Als wir schließlich den Gemeinschaftsraum und das Büfett gefunden hatten, machten wir uns über das Essen her. Es gab Spagetti…mmh!
Es war toll, denn endlich konnte man mit allen seinen Freunden zusammen essen, so etwas hat man ja nicht alle Tage. Als wir dann schließlich alle fertig waren, machten wir uns wieder auf in unsere Zimmer, denn nun stand das Betten beziehen an. Das war für so manche ein Problem, aber mit Teamwork klappte es dann.

Gegen ca. halb 11 war dann Schluss damit und es mussten sich alle auf ihr Zimmer zurückziehen. Doch die meisten schliefen trotzdem erst gegen 12, halb eins oder zwei ein.

 

Nach einiger Zeit hatten es dann auch alle geschafft und die Klassen 8a und 8c machten sich zusammen auf den Weg ins ungefähr 2 km entfernte Bitburg. In Bitburg angekommen, bekam jedes „Zimmer“ ein kleines Heftchen mit Stadtplan und Fragen rund um Bitburg. So konnten sich alle selber auf den Weg machen und Bitburg erkunden. Das machte viel Spaß, da man unter sich war und zudem auch noch das Wetter herrlich war.

 

Nachdem wir alle Fragen beantwortet hatten, gingen wir zurück zu unserem Treffpunkt - der Feuerwehr - und ausnahmsweise waren mal die Schüler pünktlicher als die Lehrer. Als dann alle vollständig da waren, gingen wir wieder den ganzen Weg zurück zu der Jugendherberge. Dort erholten wir uns zuerst von der Wanderung, so wie viele es nannten.

Dann hatten wir wieder Freizeit. Gegen halb 7 gab es dann auch Abendessen.

Wir versammelten uns wieder alle im Gemeinschaftsraum und waren erstaunt, denn es gab wieder warmes Essen, das hatten wir nicht erwartet.

Es gab Schnitzel mit Pommes.

Nach dem Essen gingen wir alle in unsere Zimmer und hatten den Rest des Abends frei. Viele trafen sich auf dem Flur und redeten, oder gingen in den Gemeinschaftsraum.

 

Tag 2

Umso schlimmer war es dann am nächsten Tag aufzustehen. Zumindest unser Zimmer musste sich aus dem Bett quälen. Doch da wir gegen 8 Uhr im Gemeinschaftsraum sein mussten, da es Frühstück gab, half alles nichts, wir mussten aufstehen.

Das Frühstück war toll. Es gab alles was man bevorzugte. Sowohl Kaffee und Kakao als auch Tee. Fleisch, Käse, Marmelade, Nutella und noch vieles mehr. Wir ließen es uns so richtig schmecken.

Nach dem Frühstück ging es zu dem „Benimm ist in“- Kurs. Dort trafen wir auf eine nette Frau namens Frau Neugerodda-Bihl. Sie erklärte uns viele nützliche und manierliche Sitten zum Beispiel, dass man immer Bitte und Danke sagt, immer höflich ist und so auch einen guten Eindruck bei den meisten Leuten hinterlässt. Und sogar wir die Klasse 8a hinterließen einen guten Eindruck bei der Diplom Psychologin, denn wir waren die ganze Zeit über aufmerksam.

  

 

 

 

Danach gab es Mittagessen und zwar Kartoffelauflauf. Nach dem Mittagessen gingen wir zu der Kletterwand, die um die 12 Meter hoch war. Das war für manche ein Horror, aber es versuchten trotzdem alle und die meisten sogar mit Erfolg. Fast alle schafften es bis oben. Jetzt bin ich stolz darauf, dass ich es versucht habe (auch mit Erfolg!)

 

Schließlich hatten wir wieder Freizeit und konnten tun was wir wollten. Gegen halb sieben so wie jeden Abend gab es Abendessen. Es war der sogenannte Chinesische Abend. Es war sehr lecker, jedoch ein klein wenig scharf. Aber das war nicht das Problem.

Nach dem Abendessen hatten wir wieder unsere Freizeit.

Wieder hieß es dann um 11 Lichter aus.
(Obwohl wir denken, dass keiner wirklich um 11 schlafen gegangen ist).

Tag 3

Keiner von uns hätte gedacht, dass es an diesem Tag noch schlimmer sein würde aufzustehen. Aber es war erheblich schlimmer. Wir nahmen uns vor an diesem Abend früher ins Bett zu gehen. Als wir wieder mit dem Frühstück fertig waren, machten wir uns auf den Weg zu unserem Bus, der uns nach Trier bringen sollte. Doch da war das nächste Problem…der Bus war zu klein…na toll.

Doch das machte gar nichts, denn die letzten 7 Personen, die nicht mehr in den Bus passten, durften mit einem Sonderauto fahren (Volksmusik inklusive). Nach ca. 45 Minuten kamen wir in Trier in der Nähe der Porta Nigra an.
 

Da trafen wir auch schon unseren Stadtführer in römischer Kleidung namens Architektus. Er führte uns zu sämtlichen Schauplätzen von Trier, wie den Dom und die Kaisertermen. Nach der Führung durften wir ca. 4 Stunden alleine durch Trier gehen und die Stadt erforschen. Das machte sehr viel Spaß, da es einfach eine sehr schöne Stadt ist… auch zum Shoppen.

Als wir dann wieder zum Bus gingen, waren wir wieder alle vollständig bis auf die Lehrer, aber die waren dann auch bald da und wir konnten uns wieder auf den Rückweg nach Bitburg machen. Dort erwartete uns zum Abendessen ein Barbecue-Abend.

Das war sehr lecker und ganz wie es sich für einen richtigen Barbecue Abend gehört, aß fast die ganze Klasse 8a draußen.

Und wie jeden Abend hatten wir danach unsere Freizeit.


 

Tag 4

Als wir wie jeden Morgen gefrühstückt hatten, gingen wir zu einer Wiese vor der Jugendherberge und trafen wieder diesen netten Herrn vom Klettern. Er erklärte uns das Bogenschießen. Alle aus unserer Klasse kamen dran und manche durften sogar doppelt schießen.

Nach dem Bogenschießen hatten wir wieder ein bisschen Zeit für uns.

Gegen halb 1 gingen wir wie immer zum Mittagessen. Es gab Chicken Wings mit Kartoffelbrei. Schließlich ging es zu einem weiteren Programmpunkt.

Dort lernten wir etwas über das Feuerlegen und darüber wie man aufpasst, dass kein Feuer entflammt. Das erlebten wir im Seminarraum. Danach ging es raus an die frische Luft und wir durften Theorie in die Praxis umsetzen. Es wurden 2 Gruppen gebildet und jede sollte versuchen das bestmögliche Feuer zu legen. Nach ca. 2 Stunden waren wir damit fertig. Natürlich war eine Gruppe besser als die andere, aber Spaß hatten wir trotzdem alle. Nach diesem Programmpunkt gingen erst einmal alle duschen, da wir alle nach Rauch stanken.

Nach einigen Stunden gab es dann auch erst einmal Abendessen. An diesem Abend war es der italienische Abend. Es gab Tortelinie und Lasagne.

Doch dieser Abend war nicht wie die bisherigen Abende, denn an diesen Abend war Disko angesagt und alle waren schon ziemlich aufgeregt. Nach dem Abendessen machten sich noch einmal alle fertig, zogen sich um und machten sich dann auf in die Disko.

Die Disko war sehr schön es gab gute Musik. Da war es natürlich keine Frage, dass Herr Sterz mittanzte. Das war ein Spaß.

Der Abend ging für uns allerdings doch ziemlich früh zu Ende, da wir wirklich von den Vortagen sehr geschafft waren.


 

Tag 5 Die Abfahrt
 

Alle waren schon sehr früh auf und packten ihre Koffer. Einige waren traurig und einige erleichtert, dass sie wieder nach Hause konnten. Ein letztes Mal gingen wir noch einmal zum Frühstück. Dann holten wir unsere Koffer und machten uns auf dem Weg zu dem Reisebus, der schon auf uns wartete. Das Einpacken war dieses mal nicht so ein Problem wie bei der Anreise. Alles passte problemlos in den Laderaum.

Schließlich saßen wir auf unseren Plätzen und konnten die Rückfahrt antreten.

Wir denken, dass zumindest jeder schöne Erinnerungen an diese wundervolle Klassenfahrt hat und wir freuen uns schon sehr auf die nächste Klassenfahrt.

Ende


 

Text: Louisa Schmidt und Kerstin Ginschel, Kl. 8a