Albert-Schweitzer-Realschule Remscheid-Lennep

Traditioneller Weihnachts-Basar findet am 22.11.2008 wieder statt!

Viele von unseren jüngeren Schülern haben bisher noch keinen Basar erlebt, und somit ist es notwendig, auch für viele unserer Eltern eine Information vorzubereiten.

Seit 1974 wird an dieser Schule bei Basaren, Sponsored Walking u.ä. Geld für BISIDIMO gesammelt. Bisidimo ist eine Leprastation in Äthiopien und wird durch die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe finanziert. Zunächst gab es nur ein Hospital. Doch später hat man festgestellt, dass auch die geheilten Leprapatienten nicht unbedingt mehr in die Gesellschaft integriert werden konnten. Also musste man einen Weg finden, diesen Menschen ein normales Leben zu ermöglichen. Aus dieser Idee sind inzwischen Dörfer entstanden, Arbeitsplätze innerhalb der Station, Schulen (Grundschule, weiterführende Schulen, Berufsschule mit Lehrlingsausbildung), Selbsthilfeprojekte und Familienprogramme wurden im Laufe der Zeit aufgebaut.

Bilder aus Bisidimo

Die Kontakte zu unserer Schule sind sehr eng. Der Repräsentant der Organisation (ehemals Manager von Bisidimo) -AHMED MOHAMMED- besucht unsere Schule regelmäßig, wenn er in Deutschland ist. Frau Stock (Lehrerin der ASR) hat Bisidimo ebenfalls mehrmals besucht (zuletzt im März 2008) und kann immer wieder nur von großen Fortschritten berichten.
Zum 50jährigen Jubiläum von Bisidimo in diesem Jahr wurde auf dem Areal von Bisidimo ein Apfelbaum als Symbol der Freundschaft gepflanzt. Er fühlt sich bisher in diesem Klima wohl.

Frau Oberbürgermeisterin Beate Wilding ist seit Beginn Ihrer Amtszeit Schirmherrin dieses Projektes. Sie hat Ahmed Mohammed und seine Frau in diesem Jahr im Rathaus empfangen und war ebenfalls sehr beeindruckt von seinen Berichten.

Im Laufe der Jahre sind bereits über 200.000 € für Bisidimo zusammengekommen.

Wir hoffen, dass auch der diesjährige Basar durch den Einsatz von Schülern, Lehrern und Eltern wieder ein großer Erfolg wird und freuen uns, wenn wir möglichst viele Familien, ehemalige Schüler und Besucher begrüßen können.

Text und Bilder: St

Ahmed Mohammed mit seiner Frau beim Empfang durch die Oberbürgermeisterin