Jeder Einzelne kann seinen Beitrag für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen leisten

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  • Beitrag veröffentlicht:14. Dezember 2025
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Praxisbezogen gestaltete die Nachhaltigkeitsreferentin Franziska Hein ihren Vortrag in den Klassen 8. Sie arbeitet bei der in Remscheid ansässigen Firma Schulten, die in ihrer Firmenphilosophie verankert haben, verantwortungsvoll mit Ressourcen umzugehen und sich ausführlich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Sie haben sich kurz-, mittel-, und langfristige Ziele gesetzt und diese in vier Handlungsfeldern unterteilt.

Um diese innovativen Gedanken weiterzutragen, informiert die Nachhaltigkeitsreferentin auch in Schulen Schülerinnen und Schüler. Herr Emre hatte sie letzte Woche im Rahmen des Erdkundeunterrichts eingeladen, um in allen Klassen der Jahrgangsstufe 8 zu sprechen.

Zuerst klärte Frau Hein mit ihrer Power Point Präsentation die Schülerinnen und Schüler über die Grundlagen zu diesem Thema auf. Sie sprach über Treibhausgase und Emissionen und deren Ursachen und Folgen für Klima und Umwelt. Als Gegenmittel wurden die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) vorgestellt und eingeordnet. Der Earth Overshoot Day, z.B. soll deutlich machen, wie hoch der Ressourcenverbrauch auf der Erde ist. Dieser wird in Bezug auf die Regenerationsfähigkeit der Erde gesehen. Und da muss festgestellt werden, dass viele Länder ihre „Ressourcen-Grenze“ bereits in der Mitte des Jahres erreicht haben.

Die Schülerinnen und Schüler sollten sich dann aktiv in Einzel- oder Partnerarbeit mit der Leitfrage: „Wie können wir unsere Schule nachhaltiger machen?“ auseinandersetzen. Sie entwickelten viele konkrete Ideen, wie z.B.: Energie sparen, durch einen bewussteren Umgang mit Licht und Heizung, Durchführung von Mülltrennung und Abfallvermeidung im Schulalltag, nachhaltigere Ernährung in der Mensa oder am Kiosk, vielleicht für den Schulweg eher das Fahrrad, den Bus nutzten oder auch zu Fuß gehen, anstelle der Nutzung von Elterntaxis. Auch über eine Umgestaltung von Klassenräumen und Schulhof, z.B. durch Begrünung wurde nachgedacht.

Durch diesen Vortrag ist den Schülerinnen und Schüler bewusst geworden, dass jede und jeder Einzelne einen persönlichen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten kann. Sie waren davon überzeugt, dass es darüber hinaus auch wichtig wäre die SV und die Schulleitung von der Umsetzung ausgewählter Vorschläge zu überzeugen. So könnte auch die ASRS ein Bewusstsein für nachhaltiges Handeln im Schulalltag stärken und ebenso, wie die Firma Schulten es gemacht hat, dieses Thema in der Schulkultur intensiv verankern.

Text: Emre Erkin / Claudia Bulut
Fotos: Emre Erkin