Am Mittwoch konnte auf Initiative der Musiklehrerin Frau Wasem der Jahrgang 6 der Albert-Schweitzer Realschule in die Geschichte des „Zauberlehrlings“ im Teo-Otto Theater der Stadt Remscheid eintauchen. Die Ballade von Johann Wolfang von Goethe wurde musikalisch von den Bergischen Symphoniker interpretiert und musikalisch umgesetzt.
„Also ich fand es gut, wenn die Musik laut war“, erzählt Paul (6b). Lutz berichtet: „Mir hat die Musik auch gut gefallen, aber hätte es die Bilder und die Erklärungen nicht gegeben, hätte ich die Musik nicht so verstanden.“

Der Moderator Michael Forster, der Erzähler der Geschichte des Zauberlehrlings, versuchte die Kinder in die Ballade einzuführen. Denn, nachdem der große Hexenmeister sein Schloss verlassen hatte, versuchte der Zauberlehrling seine Zauberkünste auszuprobieren. Übermütig zauberte er einen Besen herbei, der für ihn aus dem nahe gelegenen Fluss Wasser holen sollte. Als genügend Wasser vorhanden war, kann der Lehrling ihn aber nicht stoppen. Kein Zauberspruch hielt ihn ab und es kam zu einem Wasserchaos. Der Meister musste herbeieilen, um mit dem erlösenden Spruch dem Besen Einhalt zu gebieten.








Die unterschiedlichen Episoden der Balladengeschichte wurden die Musik und die Geräusche der Instrumente eindrucksvoll ausgestaltet. Zum Teil übernahmen sie die bangen Gefühle des Lehrlings, indem z.B. de Flöten einen Zitterlaut von sich gaben oder die Oboe seufzte, als der Lehrling nicht mehr weiterwusste. Die Geigen surrten und stellten somit das immer weiter fließende Wasser dar.



Diese musikalischen Elemente wurden von Forster in Zusammenhang mit der Geschichte erklärt und von dem Orchester der Bergischen Symphoniker, unter der Leitung von Dirigentin Samira Nasser meisterhaft umgesetzt.
Auf einer Leinwand, an der Seite der Bühne, konnte dann zusätzlich die Ballade, durch Illustrationen unterstützt, nachvollzogen werden. Die Schülerinnen und Schüler der ASRS wurden so auf mehreren Ebenen in den Bann der Magie, entstanden aus dem Zusammenspiel von Musik und Bild, gezogen.
„Ich fand das wirklich schön, mir hat die Musik wirklich gut gefallen“, resümiert Anna (6b). „Ja“, pflichtet Lejla ihr bei, „die Musik, aber auch die Bilder waren wirklich gut“.

Text / Fotos: Claudia Bulut
