Im Dezember 2025 wurde Bela an der ASRS zum Sieger des Jahrganges 6 gekürt. Am 9.2.26 vertrat er dann die ASRS beim Stadtentscheid und setzte sich gegen 10 Schülerinnen und Schüler aller Schulformen durch. Lehrerin Frau Stefer hat ein Interview mit ihm geführt.
Frau Stefer: Lieber Bela,du hast die ASRS in diesem Jahr beim stadtweiten Vorlesewettbewerb in der Stadtbibliothek Remscheid vertreten und dabei den ersten Platz belegt. Herzlichen Glückwunsch! Dazu würde ich dir gerne ein paar Frage stellen:
Frau Stefer: Wie hast du dich vor dem Wettbewerb gefühlt, warst du sehr nervös?
Bela Simon: Nein, eigentlich gar nicht, eher im Gegenteil: ich habe mich einfach nur sehr auf den Wettbewerb gefreut! Außerdem haben mich meine Freunde gut auf andere Gedanken gebracht und von meiner Nervosität, die dann während des Wettbewerbs doch kam, abgelenkt. Es war gut, dass sie dabei waren. Sonst war ich mir eigentlich sehr sicher, dass ich das gut packen werde.
Frau Stefer: Wie ist der Wettbewerb dann genau abgelaufen?
Bela Simon: Es kamen alle Vorleser und Vorleserinnen der Reihe nach dran, ich war der zweite. Wir mussten einzeln nach oben auf eine Bühne gehen und dort bekam ich noch ein Glas Wasser. Dann habe ich zuerst mein Buch vorgestellt und danach angefangen zu lesen.
Nachdem alle aus ihren eigenen Büchern vorgelesen hatte, kamen wir für eine zweite Runde nochmal dran und mussten eine Passage aus einem fremden Buch vorlesen. Das war ein Fantasy-Buch, aber den Titel weiß ich nicht mehr.
Frau Stefer: Welches war denn eigentlich dein eigenes Buch, aus dem du vorgelesen hast?
Bela Simon: Das war das Buch zum berühmten Film „Zurück in die Zukunft – Teil 1“. Ich habe eine Passage vorgelesen, in der Marty McFly im Jahr 1955 – also in der Vergangenheit – von seiner Mutter aufgeweckt wird und sie ihn wegen dem Schriftzug auf seiner Unterhose „Calvin“ (von Calvin Klein) nannte.
Frau Stefer: Worauf kam es der Jury beim Vorlesen an?
Bela Simon: Wenn man sich einmal verlesen hatte, war das nicht so schlimm. Am meisten hat die Jury darauf geachtet, wie wir unseren Text betont haben.
Frau Stefer: Wie lief es ab, als sie dich als Gewinner bekannt gegeben haben? Wie hast du dich da gefühlt?
Bela Simon: Da kam eine Frau und hat gesagt: „Die Jury hat entschieden, wer die Siegerin oder der Sieger ist!“ Ich dachte zuerst, es hätte ein Mädchen gewonnen, weil es sich so angehört hat. Aber dann hat sie plötzlich meinen Namen genannt. Das war so cool! Ich war total glücklich und auch sehr erleichtert, weil ich die ganze Zeit so angespannt war.
Nach der Verkündung haben wir dann noch Preise bekommen: Eine Tüte mit einem Gutschein für das Teo-Otto-Theater, einem Buch und einem Lesezeichen. Danach konnten wir uns noch ein zusätzliches Buch aussuchen. Eine Urkunde habe ich bekommen. Mir wurden noch Glückwünsche ausgesprochen und mir wurde gesagt, wann der Termin für die nächste Runde auf Bezirksebene ist. Den habe ich aber nicht mehr im Kopf.

Frau Stefer: Weißt du denn schon, was du bei der nächsten Runde vorlesen möchtest?
Bela Simon: Also es wäre schon interessant, nochmal aus einem älteren Buch vorzulesen, welches auch wieder ein bisschen actionreicher ist. Eine Idee wäre z.B. „Der Pate“, das würde mich interessieren, mal zu lesen. Aber ich weiß noch nicht ganz genau, ob es das wird.
Frau Stefer: Hast du hinterher noch mit deinen Eltern gefeiert?
Bela Simon: Ja, wir haben abends noch gefeiert und schön gegessen.
Frau Stefer: Vielen Dank für das Interview, lieber Bela, und noch einmal ganz herzlichen Glückwunsch – auch im Namen der Schulleitung und des gesamten Kollegiums!
