Sexuelle Bildung ist peinlich, aber auch interessant

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  • Beitrag veröffentlicht:2. März 2026
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Für den Jahrgang 7 fanden kürzlich Projekttage zum Thema *Sexuelle Bildung* statt. Die Schülerinnen und Schüler trafen sich gemeinsam mit der Klassenleitung und einer Person aus dem Team Schulsozialarbeit im Jugendzentrum „Die Welle“. Mit Stephie Dobke (ausgebildeter Sexualpädagogin) konnten die SuS aufbauend auf den Inhalten aus dem Sexualkundeunterricht der 6. Klasse ihr Wissen vertiefen und erweitern. Diese externe und fachliche Begleitung ermöglichte es, sensible Themen vertrauensvoll zu besprechen und auf individuelle Fragen einzugehen.

Die Projekttage behandelten vielfältige Themen wie *Sexualität allgemein, sexuelle Orientierung, Verhütung, Selbstbestimmung, Körper und Geschlechtsorgane sowie Schwangerschaft*. Dabei stand ein wertschätzender und offener Umgang mit dem Thema im Mittelpunkt.

Ein besonderer Schwerpunkt lag darauf, den Jugendlichen einen *geschützten Raum* zu bieten, in dem sie *frei und ohne Scham* Fragen stellen konnten. Dies geschah in geschlechtsspezifischen Gruppen.

Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler zeigten, dass dieses offene Format ihnen half, Unsicherheiten abzubauen und Wissen über ihren Körper und Beziehungen auf respektvolle Weise zu vertiefen. Die SuS meldeten darüber hinaus zurück, dass das Thema teilweise peinlich, aber auch sehr interessant ist/ war. Sie fanden die Umsetzung in der Welle, also außerhalb der Schule, sinnvoll und die Geschlechtertrennung überwiegend gut. Außerdem haben einige geäußert, dass sie es schön fanden die Welle kennen zu lernen und zu wissen, welche Angebote dort zu finden sind.

Ziel der Projekttage war es, die Jugendlichen in ihrer *Selbstbestimmung und Aufklärung*zu stärken und ihnen gleichzeitig eine respektvolle Haltung gegenüber der eigenen und der sexuellen Identität anderer zu vermitteln.

Text: Nikolas Mertens
Fotos: Dorte Wasserfuhr