Mit viel Herz und unermüdlichem Engagement

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  • Beitrag veröffentlicht:18. Juli 2026
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Der Film über die ASRS, die Talentshow, die Nikolausaktion in der Adventszeit, das Fastenbrechen, das Lehrerranking, die Unterstützung bei der Kriminacht oder zuletzt die kreative Verschönerung der Toilettenanlagen – die Liste der Projekte, die die Schülervertretung (SV) in den vergangenen Jahren geplant und umgesetzt hat, ließe sich noch lange fortsetzen. Hinter all diesen Aktionen stand stets ein engagiertes Lehrerteam, das die Schülerinnen und Schüler begleitete, ihre Ideen ernst nahm, sie forderte und förderte und ihnen den nötigen Freiraum gab, eigene Projekte zu verwirklichen.

„Mir war es immer wichtig, die Kinder in ihren Kompetenzen zu fördern und alles, was in ihnen steckt, herauszukitzeln“, beschreibt Kristina Moritz-Greif ihre Motivation. Nach ihrem Referendariat übernahm sie im Jahr 2008 gemeinsam mit Andreas Gäng die Leitung der Schülervertretung. Später folgten Roland Sterz, ab 2017 über viele Jahre Sebastian Mordmüller und in den vergangenen knapp zwei Jahren Kevin Bock als Teampartner.

Kristina Moritz-Greif war über all die Jahre der kreative Motor der SV. Schule verstand sie nie ausschließlich als Lernort, sondern immer auch als Lebensraum, den Schülerinnen und Schüler aktiv mitgestalten können. Gemeinsam mit der SV entstanden Spielflächen auf dem Schulhof, die Valentins- und Nikolausaktionen wurden ins Leben gerufen und auch die inzwischen fest etablierte Bestenehrung am Ende des Schuljahres geht auf eine Idee der Schülervertretung zurück.

Darüber hinaus wurden Kooperationen mit außerschulischen Partnern aufgebaut, die das Schulleben bereicherten. So veranstaltet die SV jedes Jahr gemeinsam mit „Der Welle“ die Karnevalsparty für die Klassen 5 und 6. Ein gemeinsam produziertes Filmprojekt wurde sogar im Remscheider Kino präsentiert.

Auch die Aktion „Jobben für den guten Zweck“ trägt ihre Handschrift. Einmal jährlich arbeiten Schülerinnen und Schüler für soziale Einrichtungen wie das Kinderhospiz oder das Tierheim, um den erarbeiteten Lohn zu spenden. Die Aktion fand über viele Jahre großen Anklang und wurde mehrfach im Remscheider General-Anzeiger vorgestellt.

Besonders am Herzen lag Kristina Moritz-Greif auch das gesellschaftliche Engagement der SV. Mit den Friedenstauben setzte die Schülervertretung ein Zeichen für den Frieden. Ebenso wichtig waren ihr die Picobello-Tage: „Dabei wird das Bewusstsein dafür geschaffen, Verantwortung für die eigene Umwelt zu übernehmen. Das war für mich immer ein elementarer Baustein der SV-Arbeit.“

Für sie stand dabei stets die persönliche Entwicklung der Jugendlichen im Mittelpunkt: „Für die Schülerinnen und Schüler ist es sehr bedeutsam, ihr Schulleben mitbestimmen und mitgestalten zu können. Daran wachsen sie, entdecken neue Fähigkeiten und entwickeln Kompetenzen, die im Unterricht oft gar nicht sichtbar werden. Sie erleben, dass sie selbst etwas bewirken können.“

Die Ergebnisse sprechen für sich. Ohne die Schülervertretung gäbe es viele liebgewonnene Projekte und Angebote an der ASRS nicht: die Verschönerung der Toiletten, den Wasserspender, Oster- und Nikolausaktionen, das Schulwichteln, die Prüfungsoase, das Stadtradeln, die Komplimenteaktionen oder die Führungen am Tag der offenen Tür.

Manche ehemaligen SV-Mitglieder engagieren sich heute sogar politisch. „Aus der Arbeit in der Schülervertretung heraus haben sich junge Menschen entwickelt, die so viel Selbstbewusstsein und Verantwortungsgefühl gewonnen haben, dass sie ihren Weg in die Politik gefunden haben, um sich weiterhin für die Gemeinschaft einzusetzen“, erzählt Frau Moritz-Greif mit Freude.

Über viele Jahre haben Kristina Moritz-Greif und ihre jeweiligen Teampartner eindrucksvoll gezeigt, dass Schule weit mehr ist als Unterricht und Noten. Sie haben jungen Menschen Räume eröffnet, Verantwortung zu übernehmen, ihre Talente zu entdecken und Gemeinschaft aktiv zu gestalten.

Bei der diesjährigen Bestenehrung verabschiedeten die Mitglieder der Schülervertretung ihre SV-Lehrkräfte Frau Moritz-Greif und Herrn Bock mit einer bewegenden Rede. Im kommenden Schuljahr übernehmen Frau Birker und Herr Campisi die Leitung der Schülervertretung.

Die Schülerinnen und Schüler würdigten insbesondere das langjährige Wirken von Frau Moritz-Greif als „unermüdliches Engagement mit viel Herzblut“.

Screenshot

Ihre eigene Motivation fasst sie in einem Satz zusammen, der ihre gesamte Arbeit beschreibt: „Wir wollten etwas bewegen und den Kindern zeigen: Schau mal, was in dir steckt.“

Liebe Kristina Moritz-Greif, lieber Kevin Bock – vielen Dank für euren großen Einsatz, eure Ideen und euer außergewöhnliches Engagement für die Schülerinnen und Schüler und das Schulleben der Albert-Schweitzer-Realschule. Ihr habt Spuren hinterlassen, die noch lange sichtbar bleiben werden.

Text: Claudia Bulut