Drogen und Süchte machen ganz viel mit dem Körper und den Sinnen

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  • Beitrag veröffentlicht:27. April 2026
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Lachgas, Alkohol, Vapes oder Cannabis, die Vielfalt von Drogen ist groß und für Kinder und Jugendliche reizvoll. Doch sie wissen zumeist nicht viel darüber, was Drogen mit dem Körper machen, welche Schädigungen sie hervorrufen und wie Süchte das Leben von Menschen zerstören können.   

Das Team der Schulsozialarbeit an der ASRS hatte letzte Woche für den Jahrgang 8 Tim Winkler (Polizeipräsidiums Wuppertal) eingeladen, um die Schülerinnen und Schüler für dieses Thema zu sensibilisieren. Herr Winkler arbeitet in der Abteilung Prävention von Betäubungsmittelkriminalität. Nachdem er einen Einblick in seine Arbeit gab, informierten sich die Schülerinnen und Schüler an unterschiedlichen Auslagen über verschiedenste Betäubungsmittel. Im Gespräch erklärte er die Wirkungsweisen der einzelnen Drogen, kam aber auch mit den Schülern über Energiedrinks und Vapes ins Gespräch. Er machte zudem deutlich, dass das Mitführen von Vapes eine Strafanzeige nach sich ziehen kann.

Anschließend konnten die Schülerinnen und Schüler in dem im Neubau aufgebauten Alkoholparcours mit einer Alkoholbrille ausprobieren, wie fit man mit 0,3 Promille noch ist. „Da wird man ganz schön schwindelig“, erzählt Enea (8d), „und richtig auf Dinge reagieren kann man auch nicht mehr“. „Hätte ich nicht gedacht, 0.3 Promille klingt so wenig, macht ganz viel mit den Sinnen. Echt unglaublich“, ergänzt Lucy (8d).

Doch nicht nur der Parcours gab ihnen zu verstehen, wie stark Alkohol den Körper schädigt, ein Körpermodell demonstrierte ihnen, welche Organe bei hohem Alkoholkonsum konkret betroffen und geschädigt werden. Desweiteren diskutierten die Schülerinnen und Schüler über mögliche Süchte. Da ging es auch um die weniger beachteten Abhängigkeiten, wie Spielsucht, Tablettensucht, Internetsucht/Mediensucht oder auch Sportsucht.

„Ziel war es die Schülerinnen und Schüler aufzuklären und ihnen bewusst zu machen, was Drogen und Süchte anrichten können. Deshalb finden wir es wichtig diese Aktion immer wieder im Jahrgang 8 durchzuführen“, berichtet Schulsozialarbeiterin Heike Blümel. „Herr Winkler hat das alles supergut erklärt, finde ich. Und das Gespräch über Süchte hat viele von uns zum Umdenken angeregt. Das kann man wirklich so sagen“, bekräftigt Lucy (8d).

Text: Claudia Bulut

Fotos: Uwe Weller