Bevor der Abschlussjahrgang 10 am 2. Juli 2026 im Forum der ASRS feierlich verabschiedet wurde, kamen die 140 Absolventinnen und Absolventen zu einem gemeinsamen Abschlussgottesdienst in der katholischen Kirche St. Bonaventura in Lennep zusammen.

Um 9 Uhr zogen die Schülerinnen und Schüler klassenweise und in stiller, andächtiger Atmosphäre in die Kirche ein. Instrumentalmusik stimmte die Anwesenden auf den Gottesdienst ein, bevor Pfarrvikar Noel Aplogan und Pfarrerin Susanne Peters-Gößling die Jugendlichen herzlich begrüßten.


Passend zum Motto „Zeitmaschine – Nimm dir Zeit“ stand auf dem Altarpodest eine aus Pappkartons gestaltete Zeitmaschine. Sie griff das Leitmotiv der Abschlussfeier auf und lud dazu ein, auf die vergangenen sechs Schuljahre zurückzublicken und zugleich den Blick nach vorn zu richten.

Alexa und Felice trugen im Wechsel den Bibeltext aus Prediger 3,1–11 – „Alles hat seine Zeit“ – vor. Die bekannten Verse erinnerten daran, dass jede Lebensphase ihre eigene Bedeutung hat und sowohl schöne als auch schwierige Erfahrungen Zeit brauchen, um verarbeitet und als Teil des eigenen Lebensweges angenommen zu werden.

Auch die Fürbitten standen ganz im Zeichen der Zeit. Die Schülerinnen und Schüler blickten dankbar auf ihre gemeinsame Schulzeit zurück, baten um Zuversicht und Orientierung für ihren weiteren Lebensweg und schlossen ihre Eltern und Familien ein, die sie in den vergangenen Jahren begleitet und unterstützt haben.
Mit einer eigenen Fürbitte bedankten sich auch die Lehrerinnen und Lehrer für die gemeinsame Zeit mit dem Jahrgang und wünschten den Jugendlichen Gottes Segen für ihren weiteren Weg.


Zum Abschluss des Gottesdienstes erinnerten sich die Absolventinnen und Absolventen noch einmal an die vielen schönen Momente an der ASRS und baten zugleich um Kraft und Halt in schwierigen Zeiten.

Für die musikalische Gestaltung sorgten Herr Reddmann, Herr Kleemann sowie die Sängerinnen Eda und Caja, die mit ihren Beiträgen den Gottesdienst besonders stimmungsvoll umrahmten.


Gesegnet und begleitet von dem Lied „Meine Zeit steht in deinen Händen“ verließen die Schülerinnen und Schüler die Kirche – bereit für den nächsten Abschnitt ihrer persönlichen Zeitreise.

Text: Claudia Bulut
Fotos: Denise Förster
