Vapen macht süchtig – trotzdem konsumieren immer mehr Kinder und Jugendliche E-Zigaretten

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  • Beitrag veröffentlicht:2. Juni 2026
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Erst letzte Woche meldeten die Nachrichten besorgniserregende Zahlen bezüglich des Rauchverhaltens von Kindern und Jugendlichen. Sie besagen, dass das Rauchen und Vapen bei den 12-17 Jährigen im Jahr 2025 auf 9,6 % angestiegen sind. Insbesondere das Vapen hat unter Jugendlichen Konjunktur, vielfach wird das Kaufen von Vapes ihnen leicht gemacht, da die Kioske auch an unter 18 Jährigen E-Zigaretten verkaufen. Sie sind zudem sehr billig, werden von vielen Jugendlichen verharmlost, denn sie haben unterschiedliche Geschmäcker, die süß sind und eher an Gummibärchen, als an ein süchtigmachendes Produkt, erinnern. Zumeist ist es so, dass Menschen, die im Jugendalter mit dem Rauchen anfangen, in ihrem Leben nicht mehr damit aufhören. 

Deshalb ist Aufklärung und Prävention, sowohl in der Schule als auch im Elternhaus, wichtig. Das Team der Schulsozialarbeit an der ASRS hat sich das zu Herzen genommen und für den Jahrgang 6 Frau Vogel, von der Suchtberatungsstelle der Diakonie Lennep,eingeladen, damit sie mit den Schülerinnen und Schülern über das Vapen spricht. 

Zu diesem Zwecke wurde die Klasse in zwei Gruppen geteilt. Frau Vogel hatte so die Möglichkeit sich intensiv mit den Kindern über den Konsum von Vapes auseinanderzusetzten, Wissen und Orientierung im Umgang damit zu geben und für die Risiken von E-Zigaretten zu sensibilisieren.

In der Klasse 6b hat diese Aufklärung tiefe Nachwirkungen erzielt, denn „Frau Vogel hat das alles wirklich gut erklärt“, sagt Louis.  Joel erzählt: „Ich wusste nicht, was in den Vapes alles drin ist. Das war mir neu.“ Mustafa ergänzt: „Und, dass Vapes krebserregend sind, das war für mich sehr erschreckend.“ „Diese vielen illegalen Giftstoffe, die es in den Vapes gibt, sind wirklich ekelig“, findet Nikita.

Ergänzend dazu konnten die Schülerinnen und Schüler im Aktivitätsraum anhand von unterschiedlichen Übungen das „Nein“- Sagen praktizieren. Denn für viele Kinder und Jugendliche ist es schwer sich von ihrer Peer-Group abzugrenzen, sich nicht beeinflussen zu lassen, sich selbst treu zu bleiben und ohne schlechten Gewissen zu sagen, was sie möchten und was sie nicht möchten.

Der zweistündige Workshop hat viele Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b reflektierend über den Umgang mit Suchtmitteln, insbesondere Vapes, und ihre eigene Einstellung dazu, zurückgelassen. Sie haben verstanden, dass es ok ist, ihre eigene Meinung zu haben und, dass sie nicht den Trend der Freunde mitmachen müssen. Jana fasst zusammen: „Der Workshop hat mir viel gebracht und war sehr lehrreich.“

Text: Claudia Bulut