Von Tanz bis 3D-Druck: Die Projektwoche der ASRS begeistert

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  • Beitrag veröffentlicht:12. Juli 2026
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Am vergangenen Freitag schien der Schulhof der ASRS um 12.30 Uhr noch wie ausgestorben. Doch schon kurze Zeit später verwandelte sich das Schulgelände in einen lebendigen Treffpunkt voller neugieriger Besucherinnen und Besucher. Denn ab 14 Uhr öffnete die Schule ihre Türen, um Eltern, Geschwistern, Freunden und Bekannten die Ergebnisse der Projektwoche zu präsentieren. Eine Woche lang hatten die Schülerinnen und Schüler fernab von Notendruck ihre Talente entdeckt, Neues ausprobiert und gemeinsam unvergessliche Erfahrungen gesammelt.

Den Auftakt machte die Tanzgruppe, die unter der Leitung von Frau Kacar, Frau Musiol und Frau Akpinar mit mitreißenden Choreografien zu aktueller Popmusik für beste Stimmung sorgte. Zahlreiche Zuschauer versammelten sich auf dem Schulhof und belohnten die Auftritte mit begeistertem Applaus.

Schon vor dem Haupteingang warteten die ersten kreativen Projekte auf die Gäste. Die Street-Painting-Gruppe präsentierte selbst gestaltete Jutetaschen und Sportbeutel, die mit farbenfrohen Drucken von Remscheider Gullideckeln verziert worden waren – eine außergewöhnliche Verbindung von Kunst und Stadtgeschichte.

Auch im Eingangsbereich gab es viel zu entdecken. Während alkoholfreie Cocktails für Erfrischung sorgten, liefen auf der digitalen Tafel Impressionen der Kanutouren aus der Projektwoche. Frau Simon zeigte die entstandenen Strickarbeiten, Frau Zieris bot kunstvoll bemalte Steine an und am Stand von Frau Haars herrschte besonders großer Andrang. Dort konnten die Besucherinnen und Besucher liebevoll gestaltete Armbänder, Ohrringe, Haarspangen, Ketten, Ringe und Schlüsselanhänger bewundern und erwerben.

Vor dem Sekretariat lud die Projektgruppe „Bonjour Baguette“ zu einer kleinen Reise nach Frankreich ein. Plakate mit bekannten Sehenswürdigkeiten und zahlreiche Fotos vermittelten eindrucksvoll die Begeisterung der Gruppe für das Nachbarland.

Im Foyer reihten sich weitere spannende Projekte aneinander. Die Geocaching-Gruppe stellte ihre Erlebnisse vor, während die Gardening-Gruppe kreative Pflanzideen in recycelten Plastikflaschen präsentierte. Dazwischen beeindruckte die Bildhauerwerkstatt mit ihren aus Ytong-Steinen gefertigten Skulpturen, von denen einige zusätzlich mit Mosaiksteinen verziert waren. Drei farbenfrohe Nanas, inspiriert von der Künstlerin Niki de Saint Phalle, verliehen der Ausstellung einen besonderen Blickfang.

Die Wertschätzungsgruppe setzte mit liebevoll gestalteten Komplimenten und positiven Botschaften ein Zeichen für ein respektvolles Miteinander. Daneben präsentierte die Smartphone-Fotografie-Gruppe ihre während der Woche entstandenen Aufnahmen und zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig sich die Themen Porträt-, Architektur- und Makrofotografie umsetzen lassen.

Kulinarische Eindrücke bot das Projekt „Kochen um die Welt“, das seine Gerichte anhand zahlreicher Fotos dokumentierte. Frau Zieglers Projektgruppe stellte Tiere vor, denen sie bei ihren Besuchen auf verschiedenen Bauernhöfen begegnet war. Technikbegeisterte kamen bei Herrn Horstkorte auf ihre Kosten: Auf einer Carrera-Bahn sausten akkubetriebene Rennwagen ihre Runden, die zuvor in der Zukunftswerkstatt mit dem 3D-Drucker hergestellt worden waren.

Auch in den Klassenräumen gab es viel zu erleben. Fotopräsentationen berichteten von Wanderungen, Fahrradtouren und dem Survivalcamp. Herr Kadlec stellte die Ergebnisse der Filmanalyse vor, während die Escape-Room-Gruppe ihre selbst entwickelten Rätsel präsentierte. Wer eine kleine Auszeit suchte, war im Entspannungsprojekt genau richtig und konnte mit verschiedenen Übungen den Alltag für einen Moment hinter sich lassen.

Für musikalische Höhepunkte sorgte die Projektband unter der Leitung von Herrn Reddmann. Immer zur halben Stunde erfüllten ihre Songs den Schulhof, der sich jedes Mal aufs Neue mit begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörern füllte.

Erst gegen 17 Uhr wurde es langsam ruhiger. Die Stände wurden abgebaut, die letzten Gespräche geführt und eine ereignisreiche Woche ging zu Ende. Schulleiter Herr Schmalt zeigte sich beeindruckt: „Es war eine enorme Vielfalt an Projekten zu sehen, die nur durch das große Engagement unserer Kolleginnen und Kollegen möglich geworden ist. Wirklich fantastisch!“

Die Projektwoche hat einmal mehr gezeigt, wie viel Potenzial in gemeinschaftlichem Lernen steckt. Die Schülerinnen und Schüler konnten klassenübergreifend neue Freundschaften schließen, ihre Interessen entdecken, kreative und handwerkliche Fähigkeiten entfalten sowie zahlreiche praktische Erfahrungen sammeln. Gleichzeitig entstanden neue Begegnungen zwischen Lehrkräften und Lernenden, die den Schulalltag auf besondere Weise bereicherten. Der messeartige Abschluss machte deutlich: Die ASRS ist weit mehr als ein Ort des fachlichen Lernens – sie ist eine Schule, in der Gemeinschaft, Kreativität und gegenseitige Wertschätzung gelebt werden.

Text / Fotos: Claudia Bulut / Kira Brauer / Oliver Ruß /Dennis Kadlec