„Der Vogelfänger bin ich ja, stets lustig heißa hopsasa“, singt der Vogelfänger, der auf italienisch übersetzt auch Papageno genannt wird. Er ist die Hauptfigur der Oper „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart.
Zwei Schauspieler und eine Schauspielerin der Kölner Oper waren am Dienstag im Forum der ASRS zu Gast, um Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 5-7 in zwei Vorstellungen Mozarts märchenhafte Oper zu präsentieren.











In dem Singspiel geht es um Prinz Tamino, der die Prinzessin Pamina aus den Händen des weisen Sarastro retten soll. Sie ist die Tochter der Königin der Nacht, die Pamino und seinem lustigen Begleiter Papageno den Auftrag zur Rettung ihrer Tochter erteilt. Nachdem Tamino das Bild des Mädchens gesehen hat, willigt er sofort ein. Zudem erhält Tamino als Geschenk eine Zauberflöte, die ihn vor Gefahren schützen soll. Papageno bekommt ein Glockenspiel, das ihm drei Wünsche ermöglicht. Daraufhin machen sich die beiden sofort auf den Weg.
Ihr Abenteuer der Befreiung von Pamina führt sie durch einen Wald mit wilden Tieren. Im Forum hatten sich zu diesem Zweck die Schülerinnen und Schüler der Klassen mit bunten, lustigen Masken bestückt, um die Oper begeistert mitzugestalten und zu bereichern. Selbst einige Lehrerinnen und Lehrer waren mit einer Maske geschmückt.



























Und so trafen Pamino und Papageno auf bunte Elefanten, Tiger, Hasen, Wölfe, Drachen, Eulen und Einhörner. Doch dadurch, dass sie mit Mut und Freundschaft ihre Prüfungen bestehen konnten, fanden Tamino und auch Papageno am Ende die Liebe, die sie sich wünschten.


„Es ist wirklich toll gewesen, dass die Schauspieler die Kinder aus dem Publikum miteinbezogen haben. Einige konnten kleine Zwerge sein, andere das Wasser und das Feuer machen. Das fand ich schön“, erzählt Luisa (6b). Joel (6b) ergänzt: „Auch, dass unsere Lehrerin, Frau Kacar, mitgemacht hat und die Königin der Nacht darstellen konnte, war super!“








Das Publikum miteinzubeziehen, es für die Oper, deren Gesang und die theatral erzählte Geschichte zu gewinnen, war das Ziel des Opernensembles. Durch die Erweiterung der spielenden Figuren auf der Bühne mittels Personen aus dem Kreis der Schüler- und Lehrerschaft wuchs die Freude an Mozarts Oper. Denn auch Frau Harrs machte unter vielen Jubelrufen als Königin der Nacht im zweiten Teil der Aufführung eine tolle Figur.

„Mir hat alles gut gefallen, der Gesang war gut und die Kostüme waren sehr witzig“, berichtet Till (6b). „Ich fand es sehr interessant, wie der Papageno am Anfang noch die Gesangsstimmen erklärt hat, so konnte man ihnen den Personen und dem Theaterspiel viel besser zuordnen und es verstehen“, erläutert Paul (6b).
Dieses kulturelle Highlight, das von Herrn Schmalt initiiert und von dem Schulverein finanziell unterstützt wurde, war eine lebhafte kulturelle Bereicherung für alle Schülerinnen und Schüler. Denn die Schauspieler der Kölner Oper haben es geschafft das Theaterspiel in Verbindung mit klassischer Musik auf eine interaktive Weise den Schülerinnen und Schülern nahe zu bringen und sie damit kulturell zu fördern.






Text: Claudia Bulut
Fotos: Sonja Rouxel / Denise Förster / Claudia Bulut
